2024-06-29 - Skateboard, Shoppen und Basketball

Heute waren wir ganz schön sportlich unterwegs. Vormittags beim Skateboarden, Mittags beim Einkaufen und Abends beim Basketball. Aber nur beim Shoppen waren wir körperlich aktiv, sonst haben wir uns mit der Zuschauerrolle begnügt.

Schon am frühen Morgen holten wir Manuela und James ab. Dann fuhren wir 20 Minuten zu einem Sportgeschäft mit angrenzender Skateboardhalle. Hier kann man Trainerstunden buchen, um sich von erfahrenen Skatern Tipps zu holen.





Nach den Trainerinstruktionen konnten die Kinder frei fahren und um das Erlernte gleich in der Praxis umzusetzen. Nach einer Stunde waren die Kinder ziemlich geschafft, aber jeder hatte wieder etwas dazugelernt.



Manuela und James setzten wir wieder zu Hause ab und fuhren dann weiter ins ‚Midland Shopping Centre‘. Dort aßen wir im Foodcourt ein asiatischen Mittagshäppchen bestehend aus Lemon-Chicken, Chickenwigs, Beef Satay und Cezuhan Chicken mit Nudeln. Anschließend bummelten wir durch die Geschäfte und kauften ein paar Sachen günstig ein, da dies der vorletzte Tag einer Sonderangebotswoche war.

Anschließend ging es wieder zu den Kindern, um mit ihnen den ganzen Nachmittag zu spielen. Gegen 17:00 fuhren wir kurz nach Hause, wo Edith Rind-/Lammfaschiertes und Bratkartoffel als Abendessen zubereitete.

Um 18:00 ging es schon wieder weiter. Diesmal zum nahegelegenen ‚Ray Owen Sports Centre‘. Dort wurde an diesem Abend Basketball in der zweithöchsten Liga Australiens gespielt. Es traten die heimischen ‚Kalamunda Eastern Suns‘ gegen die ‚Mandurah Magics‘ an. Sowohl die Damen als auch die Herren.

Die Damen hatten den Vortritt und begannen ihr Match um 18:30. Gleich zu Beginn gingen die Girls von Mandurah schnell mit über 20 Punkten in Führung. Bis zur Halbzeitpause konnten die Einheimischen jedoch ausgleichen.



War es zu Beginn der zweiten Spielhälfte noch ein eher ausgeglichenes Match, so zogen die Gäste gegen Ende des Spieles wieder davon und die heimische Mannschaft verlor 65:87. In der dreizehn Mannschaften umfassenden Frauenliga stehen die ‚Suns‘ auf Platz zehn, während die ‚Magics‘ nun auf Platz sieben zu finden sind.



Nach einer kurzen Pause startete das Match der beiden Männermannschaften. Auch hier zogen die Gäste schnell davon. Jedoch konnten die heimischen Männer keine Aufholjagd starten. Die Gäste waren sowohl im Passspiel als auch in der Wurfausbeute den heimischen ‚Suns‘ weit voraus.



Das ganze Match über hatten die Heimischen nie eine Chance das Match zu gewinnen. Sie waren in allen Belangen unterlegen und mussten zum Spielende eine 82:106 Niederlage einstecken. In der vierzehn Mannschaften umfassenden Frauenliga stehen die ‚Suns‘ auf Platz zehn, während die ‚Magics‘ nun auf Platz vier zu finden sind.



Alles in Allem ein netter Abend bei dem wir zum ersten Mal ein Basketballmatch hautnah erleben konnten.

2024-06-28 - Wohnung, Auto und Familie

Da wir vorige Nacht wenig geschlafen hatten, machten wir uns heute Morgen keinen Stress und krochen erst um 09:00 aus den Federn. Zuerst machten wir eine Runde durch das Anwesen auf dem unsere kleine Einliegerwohnung liegt.

Der Eingang zu diesem Areal liegt sehr versteckt, dass man ihn auch bei Tageslicht schwer findet, an einer einsamen Straße.



Durch die Einfahrt geht es am Haupthaus vorbei zu unserem ‚Magnolia-House‘.




Man merkt, dass es hier Winter ist. Die Pflanzen haben sich ihr grünstes grüne Kleid angezogen und viele Blumen zeigen noch ihre Blüten.



Vom Parkplatz geht man schließlich an zwei Terrassen vorbei zum Wohnungseingang.



Von der Wohnungstüre aus betritt man den Essplatz, von dem man aus die weiteren Räume begehen kann. Zuerst geht es in die überkomplett ausgestattete Küche.



Weiter geht es in komfortable Wohnzimmer.


Die nächsten Räume sind das geräumige Schlafzimmer und das funktionelle Bad/WC.


Mit dieser Wohnung sind wir rundum zufrieden. Auch die Hausbesitzer dürften sehr nett sein. Leider kennen wir sie nur vom Schriftverkehr. Aber das soll sich in den nächsten Tagen ändern.

Nach der Hausbesichtigung schauten wir uns auch gleich das Auto an, um eventuelle Schäden festzustellen. Aber es ist alles in Ordnung. Innen und außen schaut das Auto sehr gepflegt aus. Den gleichen Autotyp, einen ‚MG 3‘ hatten wir auch schon voriges Jahr. Er ist zwar klein und hat nicht sehr viel PS, aber für uns reicht es.



Nun waren wir schon richtig hungrig. Aber leider war der Kühlschrak leer. Deshalb fuhren wir ins ‚Dome‘ unserem Lieblingskaffeehaus. Dort verputzten wir das ‚All-Day-Breakfest‘ mit Speck, Eiern, getoastetem Brot, Butter und einem Cappuccino. Unter der, voriges Jahr durch heftigen Regen zerstörten und nun wieder renovierten Kuppel, schmeckte es noch besser als sonst.



Gestärkt durch das Frühstück fuhren wir zum ‚Woolworth‘, dem nahegelegensten Supermarkt. Dort machten wir einen größeren Einkauf für die nächsten Tage. Wieder zu Hause angekommen verstauten wir den Einkauf im Kühlschrank und machten uns gleich wieder auf den Weg. Schließlich hatten wir ja unsere Familie noch nicht gesehen und jetzt war die Zeit reif dafür.

Manuela und Rob waren zu Haus, die Kinder noch in der Schule. Es war natürlich ein freudiges ‚Hallo‘, als wir uns wieder sahen. Es wurde viel geplaudert, aber dann musste Manuela los, um die Kinder von der nahen Schule zu holen. Die Kinder wussten zwar, dass wir kommen, aber nicht genau wann.

Wir gingen in ein Kinderzimmer und warteten ungeduldig, dass die Buben endlich kommen. Dann hörten wir sie auch schon. Sie waren hungrig und wollten was zu essen. Aber Manuela sagte ihnen, dass sie zuerst ihre Schulsachen in das Kinderzimmer tragen sollten.

James war der Erste, der ins Zimmer kam. Ihm stockte kurz der Atem, als er uns sah, rief er Scott und stürmte in unsere Arme, um uns ordentlich zu drücken. Kurz darauf brauste Scott heran und warf sich uns entgegen. Ein sehr emotionaler Moment für uns alle.

Nachdem die erste Freudenswelle angeklungen war, fuhren wir mit den Kindern ebenfalls ins ‚Dome‘. Sie lieben dort die Getränke und das Essen. James bestellte Fisch-Stickt mit Pommes Frites, Scott eine Waffel mit Eis und Ahornsirup. Dazu tranken sie eiskalten Schokoshake.

Bevor wir wieder zu ihnen nach Hause fuhren, besuchten wir noch ein Spielwarengeschäft, wo sich die beiden eine Kleinigkeit aussuchen durften. Zu Haus spielten wir mit den Kindern bis es für sie Zeit wurde ins Bett zu gehen und versuchten auch ein wenig mit Manuela und Rob zu tratschen.

2024-06-27 - Flug von Doha nach Perth

Vier Stunden mussten wir nun vor dem Weiterflug nach Perth am Flughafen von Doha verbringen. Eigentlich ein Fall für die Airportlounge. Aber wir hatten keinen Hunger, sodass sich ein Aufenthalt in der Lounge nicht lohnte. Wir fanden einen Platz in einem Restaurant und surften bzw. spazierten zwischendurch ein wenig herum.

Nach guten zwei Stunden erhielten wir von Qatar die Nachricht, dass der Flug von 2:30 auf 3:30 verschoben wird. Also noch eine Stunde länger warten. Ist zwar lästig, aber ok. Unser Problem war, dass wir bei Ankunft in Perth gleich einen Mietwagen übernehmen. Dies hatten wir für 20:00 bestellt und sollten relativ pünktlich sein, da sie sonst die Buchung stornieren. Wir versuchten die Mietwagenstation telefonisch zu erreichen, was aber an der schlechten Internetverbindung scheiterte. Also schrieben wir Emails und hofften, dass wir die richtigen Adressen dafür hatten. Zum Schluss verständigten wir auch noch Manuela, die dann telefonisch die Sachlage mit dem Vermieter klären konnte. Allerdings mussten wir bis 22:00 vor Ort sein, da zu dieser Zeit das Büro geschlossen wird. Aber auch mit einer Stunde Verspätung sollte sich das ausgehen.

Gegen 2:30 machten wir uns auf den Weg zum Gate. Dort wurden wir mit der Meldung, dass der Flug um eine weiter Stunde verschoben wird, überrascht. Jetzt wird es aber knapp wegen der Mietwagenübernahme.

Um 4:35 war es dann so weit. Wir hoben endlich ab. Diesmal mit einem A380 und unsere Sitze hatten wir im mittleren Viererblock. Franz links am Gang, daneben Edith und der Platz rechts von ihr blieb frei. Dadurch hatten wir ein wenig mehr Platz als normalerweise.

Nach einer Stunde gab es auch schon etwas zu essen. Edith wählte ein Omlett, Franz Rindfleisch mit Letscho und Kartoffelpüree. Beides schmeckte sehr gut, wenn auch die Essenszeit, es war für uns 6h morgens nach fast 24 schlaflosen Stunden, etwas ungewohnt war.


Nun begannen es sehr eintönig zu werden. Ein Mix aus Filmen schauen und dem Versuch etwas zu schlafen. Edith gelang es, doch länger Zeit zu schlafen. Franz versuchte den neuen Melatonin-Einschlafspray aus und konnte doch, wenn auch nur bruchstückhaft, ca. vier Stunden zu schlafen.

Zwei Stunden vor der Landung gab es wieder zu Essen. Edith nahm Rindfleisch mit Kartoffelpüree, Franz das thailändische Huhn.


Endlich begann der Sinkflug und um 20:15 setzten wir sanft in Perth auf. Statt 11:30h waren wir nur 10:45h geflogen. Lang genug, aber es war ein sehr ruhiger Flug und das Service ausgezeichnet. Nun mussten wir zur Passkontrolle. Es war zwar viel los, aber die Wartezeit betrug nur wenige Minuten. Weiter zur Gepäcksausgabe. Hier wurde unsere Geduld auf die Probe gestellt. Über eine halbe Stunde mussten wir warten, bis unser Gepäck kam. Jetzt schnell weiter zur Bio-Kontrolle. Dort staute es sich wieder, zumindest für jene die keine ‚gefährlichen Güter‘ wie, Samen, Fleisch, etc. mit sich führten. Wir gingen zur Extrakontrolle und fragten ob Dragee-Keksi und Faschierbasis unter diese gefährlichen Güter fallen. Dies wurde verneint und wir konnten ohne Wartezeit den Bio-Check verlassen.

Mittlerweise war es 21:30 und wir standen in der Ankunftshalle vor dem Schalter der Autovermietung. Der war allerdings nicht besetzt. Ein Schild verwies uns in kryptischen Angaben an durch die Halle über den Parkplatz in das dortige Containerbüro zu gehen. Also los und alles den beschriebenen Weg geschleppt. Um 21:45 betraten wir das Büro des Autovermieters. Der Angestellte war schon dabei seine Siebensachen zusammenzuräumen. Die Formalitäten dauerten nicht lange, wir bekamen die Schlüssel und Punkt 22:00 standen wir vor unserem Auto. Schaut gut aus und hat nur 25.000 Km auf dem Tacho.

Wir luden unser Gepäck ein und machten uns auf den Weg in unser Quartier, das nur ca. 20 Km vom Flughafen entfernt liegt. Es verging einige Zeit, bis wir aus dem Straßengewirr des riesigen Flughafenparkplatzes heraus fanden, aber dann ging es zügig zu unserem Haus. In der gesuchten Gasse war es allerdings ziemlich finster, sodass wir die Hausnummern nicht erkennen konnten. Edith stieg aus und erkundete zu Fuß die Nummern. Endlich fanden wir unser Haus, fuhren in den hinteren Teil des Areals und parkten direkt neben der Einlegerwohnung.

Das Gepäck nahmen wir aus dem Auto und freuten uns, dass die Hausbesitzer schon eingeheizt hatten. Die Wohnung gefällt uns sehr gut, aber wir wollten einfach nur ins Bett.


Fahrt vom Flughafen ins Quartier



2024-06-26 - Flug von Wien nach Doha

Gestern hatten wir schon alles gepackt, wobei Edith wieder ihrem Hobby, dem ‚Packtaschen-Tetris‘ frönte. Zuerst verstaute sie alles, außer dem elektronischen Equipment, fein säuberlich in Packtaschen. Dabei wurde auch auf die Farben der Packtaschen geachtet. Rot für Edith, blau für Franz und in die violetten kamen nicht eindeutig zuordenbare Sachen. Danach begann das eigentlich Tetrisspiel mit den Packtaschen, um sie ordentlich und platzsparend in die Koffertaschen zu verstauen.

Zwischendurch erhielten wir von Qatar die Nachricht, dass unser Flug am nächsten Tag nicht um 16:20, sondern schon um 15:45 stattfindet. Kein Problem, müssen wir eben ein wenig früher zum Flughafen fahren.

Heute hatten wir einen gemütlichen Vormittag. Zuerst noch ein kleines Frühstück, um dann noch in aller Ruhe alles zusammen zu packen. Gegen 11:00 gingen wir zum Schnellbahnhof um die Schnellbahn zum Flughafen um 11:35 zu erreichen. Gegen 12:15 kamen wir am Flughafen an und machten uns gleich auf den Weg zu den Check-In-Schaltern von Qatar-Airways. Wir kamen gerade rechtzeitig, den kaum standen wir als Erstes angestellt, kamen auch schon jede Menge Fluggäste und innerhalb von Minuten wuchs die Warteschlage enorm an.

Um 12:50 öffneten die Check-In-Schalter und nach wenigen Minuten waren wir eingecheckt. Wir konnten auch noch die Sitzplätze ändern, damit wir jeder einen Gangplatz haben, wenn auch eine Reihe versetzt. Vorher hatten wir 20D/E und nun sitzen wir 20D und 21C bei einer 3-3-3 Bestuhlung. Gleich ging es weiter zum Securitycheck. Dort zückten wir wieder die Diners-Kreditkarte und wurden in der Priorityline bevorzugt abgefertigt.

Alles ging so schnell, dass wir um 13:10 schon die Airportlounge betreten konnten. Genau die richtige Zeit für ein Mittagessen. Es gab Pilzsauce mit Spiralen für Edith und ein Gulasch mit Spiralen und Petersilkartoffeln für Franz. Als Nachspeise gab es abschließend noch Kuchenvariationen.



Nach diesem guten Essen war es auch schon Zeit zum Gate zu gehen. Der Wartebereich füllte sich schön langsam, als wir gebeten wurden diesen Bereich wieder zu verlassen und nun über eine neu errichtete Schleuse nochmals den Wartebereich betreten mussten, dabei waren aber Bordkarte und Pass vorzuweisen. Als wieder alle saßen, wurden wir informiert, dass der Flug nun nicht um 15:45, sondern doch erst um 16:20 abhebt. Es hieß wieder warten und mit dem Beobachten des Flugfeldes die Zeit vertreiben.


Endlich konnten wir dann in die Maschine. Edith saß in der linken Reihe am Gang und hatte zwei zierliche Nachbarinnen. Franz saß im mittleren Dreierblock am linken Gangsitz und hatte das Glück, keinen Nachbarn zu haben.



Das Service der Qatar war sehr gut. Es gab öfters Getränke und das Filmangebot im Entertainmentsystem war riesig. Viele Bond-, Bourne-, Mission Impossible-, Harry Potter-, Herr der Ringe-Filme gab es unter anderem im Angebot. Zum Essen wurde ein zartes, geschmackvolles Boeuf-Stroganoff serviert.

Nach nur 4:40 Std. statt der geplanten 5:30 Std. Flugzeit, landeten wir nach einem überaus ruhigen Flug pünktlich in Doha. Nach der Landung wurden wir in Busse verfrachtet und rund 20 Minuten über das Rollfeld gefahren, bis wir in der richtigen Ankunftshalle landeten. Wir gingen durch einen neuerlichen Securitycheck gleich in den neuen Abflugbereich und bereiteten uns auf einen vierstündigen Aufenthalt vor.